bbi-biotech begleitet zentrale Stufen der phototrophen Prozessentwicklung: xCUBIO phar multi bubble für paralleles Screening, xCUBIO phar tubular für tubulare Laborprozesse, xCUBIO phar in-situ für die Pilotentwicklung und große produktionsorientierte Photobioreaktorsysteme für das weitere Scale-up.

Paralleles Screening bis zum produktionsorientierten Scale-up

Glasbasierte Entwicklung tubularer Reaktorsysteme

xCUBIO Automatisierung für phototrophe Prozesse

Den passenden Photobioreaktor finden
bbi-biotech deckt unterschiedliche Stufen der phototrophen Prozessentwicklung ab – vom parallelen Screening über den tubularen Pilotmaßstab bis zu größeren, produktionsorientierten Systemen.
Tubulares Photobioreaktor-Know-how
bbi-biotech baut auf jahrzehntelanger Erfahrung mit tubularen Photobioreaktoren auf – mit starken Wurzeln in der Entwicklung etablierter Algenreaktor-Konzepte.
Die Konstruktionsprinzipien hinter diesem Portfolio sind eng mit Prof. Dr. Dr. h.c. Otto Pulz verbunden. Unter seiner Leitung wurde der IGV Glasröhren-Photobioreaktor Ende der 1990er Jahre zur Marktreife gebracht. Bis 2014 wurden auf dieser Basis weltweit mehr als 200 Photobioreaktoren installiert
Zu diesem technischen Erbe kommt langjährige Automatisierungserfahrung. Bernd-Ulrich Wilhelm, Gründer und Geschäftsführer von bbi-biotech, war bereits lange vor Gründung der bbi-biotech GmbH an der Automatisierung dieser Systeme beteiligt. Im Rahmen der IGV-Partnerschaft lieferte er Automatisierungssysteme für mehr als 100 Photobioreaktoren.
Heute verbindet bbi-biotech dieses bewährte Know-how im tubularen Reaktordesign mit der xCUBIO Automatisierung – für fundierte phototrophe Prozessentwicklung und realistische Scale-up-Wege.

Prof. Dr. Dr. h.c. Otto Pulz
Wegebereitertubularer Photobioreaktoren mit nachhaltigem Einfluss auf geschlossene Reaktorkonzepte für Mikroalgen.

Bernd-Ulrich Wilhelm
Langjährige Automatisierungsexpertise hinter der prozesstechnischen Steuerung moderner Photobioreaktorsysteme.
Der erste Schritt auf diesem Entwicklungsweg ist häufig das parallele Experimentieren – und genau hier setzt die xCUBIO phar bubble Familie an.
xCUBIO phar bubble – parallele Bubble-Column-Systeme für Screening, Vergleich und frühe phototrophe Prozessoptimierung
Die xCUBIO phar bubble Familie unterstützt die phototrophe Prozessentwicklung vom kompakten Single- oder Twin-System bis zur skalierbaren Multi-Gefäßkonfiguration. Sie ist für vergleichendes Screening, Parameterstudien und reproduzierbare parallele Kultivierung unter definierten Licht-, Temperatur- und Gasbedingungen ausgelegt.
Für vergleichendes Screening und frühe Prozessentscheidungen entwickelt

xCUBIO phar bubble ist für vergleichendes Screening, Parameteroptimierung und reproduzierbare frühe Prozessentwicklung mit phototrophen Mikroorganismen konzipiert.
Statt isolierte Einzelversuche nebeneinanderzustellen, können Anwender Stämme, Medienzusammensetzungen und Betriebsstrategien unter definierten parallelen Bedingungen vergleichen – und Ergebnisse erzeugen, die für den nächsten Entwicklungsschritt besser belastbar sind.
Von Einzelsystemen bis zu 24 parallelen unabhängig geregelten Gefäßen

Die xCUBIO phar bubble Familie umfasst kompakte Single- und Twin-Systeme ebenso wie skalierbare Multi-Gefäßplattformen mit bis zu 24 unabhängig geregelten Gefäßen.
In der größeren Ausbaustufe kann der xCUBIO multi Controller bis zu sechs Supply Tower und bis zu 24 Bubble-Column-Gefäße in einer integrierten Systemumgebung betreiben.
So können Anwender mit einem kleineren Setup starten und das System Schritt für Schritt zu einer leistungsfähigen parallelen Entwicklungsplattform erweitern, in der jeder einzelne Bioreaktor separat überwacht und geregelt werden kann.
Definierte Gefäßbedingungen für aussagekräftige Parallelversuche

Aussagekräftige Parallelversuche hängen von mehr ab als nur von der Anzahl der Gefäße. Die xCUBIO phar bubble Plattform kombiniert autoklavierbare Bubble Columns aus Borosilikatglas mit definierter Temperierung.
Das Gefäßdesign nutzt einen doppelwandigen unteren Bereich für die Temperaturführung und einen einwandigen oberen Bereich für eine bessere Lichtausnutzung. Grobblasige Begasung und separate Magnetrührung unterstützen eine stabile Suspension und vergleichbare Prozessbedingungen über alle Gefäße hinweg.
Jeder Reaktor kann mit einer eigenen Beleuchtungseinheit mit vier unabhängig regelbaren Wellenlängen ausgestattet werden. Dadurch lassen sich Spektrum und Intensität gezielt für den jeweiligen Versuch einstellen – zur flexiblen Optimierung unterschiedlicher Stämme, Medienzusammensetzungen und Kultivierungsstrategien, ohne die Vergleichbarkeit der parallelen Plattform zu verlieren.
xCUBIO Automatisierung für ernsthafte phototrophe Prozessentwicklung

Der Unterschied liegt nicht nur in der Reaktorhardware, sondern auch in der Automatisierung dahinter. xCUBIO bietet eine zentrale Umgebung für Prozessregelung, Visualisierung, Kalibrierung, Alarme, Trendanzeige, Datenexport und rezeptbasierten Betrieb.
Profilfunktionen und der integrierte Sequence Editor unterstützen Tag-Nacht-Strategien, dynamische Beleuchtungsprofile, Gaswechsel, zeitgesteuerte Zugaben und anspruchsvollere Prozessroutinen – ohne externe Software.
Für Labore, die phototrophe Prozessentwicklung ernsthaft betreiben, ist das entscheidend. Parallelversuche können in einer strukturierten Automatisierungsumgebung geplant, durchgeführt, dokumentiert und erweitert werden – statt aus voneinander getrennten Laborkomponenten zusammengesetzt zu werden.
xCUBIO phar tubular – tubularer Labor-Photobioreaktor für repräsentativere Scale-up-Arbeiten
xCUBIO phar tubular überträgt wesentliche Konstruktionsmerkmale größerer tubularer Photobioreaktoren in ein sterilisierbares System im Labormaßstab. Mit Borosilikatglas-Spirale, zentralem Prozessgefäß und kontinuierlicher scherarmer Rezirkulation unterstützt das System die phototrophe Prozessentwicklung unter Bedingungen, die bereits deutlich näher am späteren Transfer in größere tubulare Reaktorkonzepte liegen.
Für Scale-up-relevante tubulare Prozessentwicklung entwickelt

xCUBIO phar tubular ist für Kultivierung und Prozessentwicklung im Labormaßstab ausgelegt – unter Bedingungen, die bereits deutlich relevanter für ein späteres tubulares Scale-up sind.
Durch die Integration zentraler Funktionselemente größerer tubularer Photobioreaktoren – insbesondere des Rohrkreislaufs aus Borosilikatglas und der kontinuierlichen Rezirkulation – entsteht eine repräsentativere Prozessumgebung als bei konventionellen phototrophen Systemen im kleinen Maßstab.
So lassen sich Labordaten erzeugen, die eine bessere Aussagekraft für den Transfer in größere tubulare Reaktorkonzepte haben.
Glasspirale und zentrales Prozessgefäß in einer integrierten Einheit

Die Kultivierungseinheit kombiniert eine tubulare Glasspirale als zentralen beleuchteten Zirkulationsbereich mit einem doppelwandigen Prozessgefäß, das als Entgasungs-, Sensor- und Prozessschnittstelle dient.
Die Glasspirale bildet einen repräsentativen tubularen Reaktorabschnitt für die Entwicklungsarbeit, während das zentrale Gefäß die praktischen Prozessfunktionen für Begasung, Sensorintegration, Medienzugabe und geregelten Betrieb bereitstellt.
Zusammen bilden diese beiden Elemente ein kompaktes Laborsystem mit einer deutlich realistischeren tubularen Reaktorlogik.
Beleuchtung, Rezirkulation und Prozesskontrolle als gemeinsames Konzept

xCUBIO phar tubular ist nicht einfach ein kleiner tubularer Reaktor mit Beleuchtung. Das System ist als integrierte Entwicklungsplattform aufgebaut, in der Beleuchtung, Rezirkulation, Temperaturregelung und Prozesshandling als zusammenhängendes Kultivierungskonzept arbeiten.
Das ist besonders wichtig in der phototrophen Prozessentwicklung, weil die Leistungsfähigkeit eines Reaktors nicht von einem einzelnen Merkmal bestimmt wird, sondern vom Zusammenspiel aus Lichteintrag, tubularer Zirkulation, Gasaustausch und kontrollierten Prozessbedingungen.
Durch die Kombination dieser Elemente in einer Plattform im Labormaßstab unterstützt das System aussagekräftigere Entwicklungsarbeit für den späteren Transfer in tubulare Reaktoren.
Brücke vom Screening zu tubularen Systemen im Pilotmaßstab

Parallele Screening-Systeme sind sehr hilfreich, um Stämme, Bedingungen und grundlegende Prozessrichtungen zu vergleichen. Wenn jedoch beurteilt werden soll, wie sich ein Prozess in einem wirklich tubularen Reaktorkonzept verhält, wird eine repräsentativere Entwicklungsplattform benötigt.
Genau hier setzt xCUBIO phar tubular an. Das System schafft einen praxisnahen Zwischenschritt zwischen frühem phototrophem Screening und größeren tubularen Systemen im Pilotmaßstab.
So hilft es, die Lücke zwischen ersten Machbarkeitsuntersuchungen und späteren Scale-up-Entscheidungen zu verkleinern, indem tubulares Prozessverhalten früher und unter relevanteren Entwicklungsbedingungen bewertet werden kann.
Wenn Fragen zum Pilotmaßstab, mehr Automatisierungstiefe und stärkere Prozesskontrolle relevant werden
xCUBIO phar in-situ – tubulare Pilotplattform für fortgeschrittene phototrophe Prozessentwicklung
xCUBIO phar in-situ überträgt die Funktionslogik größerer tubularer Photobioreaktoren in eine modulare Plattform im Pilotmaßstab. Mit zentralem Prozess- und Entgasungsgefäß, einem oder zwei beleuchteten Kultivierungsmodulen, definierter kontinuierlicher Rezirkulation und optional dampfsterilisierbarer Ausführung unterstützt das System die phototrophe Prozessentwicklung unter Bedingungen mit klarer Relevanz für ein späteres Scale-up.
Für tubulare Prozessentwicklung im Pilotmaßstab und kleine Produktionschargen entwickelt

xCUBIO phar in-situ ist als hochwertige tubulare Photobioreaktor-Plattform im Pilotmaßstab für die Kultivierung und Prozessentwicklung phototropher Mikroorganismen unter kontrollierten und gut reproduzierbaren Bedingungen ausgelegt.
Durch die Kombination zentraler Funktionsprinzipien größerer tubularer Photobioreaktoren in einem laborzugänglichen Format entsteht eine Prozessumgebung, die deutlich näher am späteren Scale-up liegt als kleine Benchtop-Photobioreaktoren oder sehr kleine beleuchtete Laborsysteme.
Modulare beleuchtete Volumina vom kompakten Pilotmaßstab bis zu kleinen Produktionsansätzen

Die Plattform basiert auf einem modularen Konzept mit einem beleuchteten Kultivierungsmodul als Standard und einem optionalen zweiten Modul für erweiterte Anwendungen.
In der Ausführung 30 l / 55 l wächst das Arbeitsvolumen zum Beispiel von ca. 30 l auf ca. 55 l.
In der größeren Ausführung 100 l / 175 l lässt sich das System von ca. 100 l auf ca. 175 l erweitern, während Reaktorgeometrie, hydraulisches Prinzip und grundlegende Prozesslogik gleich bleiben. So deckt eine Plattform verschiedene Entwicklungsstufen ab – von kompakten Pilotstudien bis zu größeren Kultivierungskampagnen mit bis zu 500 L.
Zentrales Prozessgefäß und definierte tubulare Rezirkulation

Im Zentrum des Reaktorkonzepts steht ein separates Prozess- und Entgasungsgefäß, das den funktionalen Kern des Systems bildet.
Es stellt den definierten Ort für Entgasung, Gaseintrag, Sensorintegration, Medienzugabe, Probenahme und Ernte bereit, während die tubularen Kultivierungsmodule die zentrale beleuchtete Produktionszone bilden. Die Kulturzirkulation erfolgt über eine separate externe Pumpe und erzeugt eine kontinuierliche Rezirkulation durch die tubularen Module und das zentrale Gefäß.
Diese Trennung der Funktionen ist ein charakteristisches Merkmal fortgeschrittener tubularer Photobioreaktorkonzepte. Sie unterstützt reproduzierbare hydraulische Bedingungen, eine zuverlässige Suspension der Kultur und Prozessuntersuchungen unter Strömungsbedingungen, die bereits eine hohe Relevanz für das Scale-up haben.
Vom kontrollierten Pilotbetrieb bis zur integrierten SIP-Fähigkeit

xCUBIO phar in-situ geht über das Niveau eines klassischen Forschungs-Photobioreaktors hinaus. Je nach Ausführung kann die Plattform für chemische Reinigung und Sanitisierung oder als vollständig dampfsterilisierbares In-situ-System konfiguriert werden.
In der größeren Pilot-Scale-Ausführung umfasst dies ein integriertes Temperierungskonzept für kontrollierte Kultivierung ebenso wie für dampfsterilisierbaren Betrieb. Damit ist das System besonders interessant für Anwendungen mit erhöhten Anforderungen an Sterilität, Prozessrobustheit und regulierten Betrieb.
Zusammen mit flexiblen Beleuchtungskonzepten und hochwertiger xCUBIO Automatisierung entsteht eine leistungsfähige Pilotplattform für fortgeschrittene phototrophe Prozessentwicklung.
Wenn das Ziel über den Pilotbetrieb hinaus in Richtung projektbezogener Produktionssysteme geht
xCUBIO phar PBR – große Produktions-Photobioreaktorsysteme für projektspezifische tubulare Pilot- und Produktionskultivierung in Gewächshaus- und Außenanlagen
bbi-biotech unterstützt den Übergang von der tubularen Prozessentwicklung zu größeren Photobioreaktorsystemen für Pilotbetrieb und produktionsorientierte Anwendungen. Diese Systeme werden projektbezogen ausgelegt und können je nach Prozessziel, Standortbedingungen und Produktionsstrategie für Gewächshaus- oder Außenkultivierung konfiguriert werden.
Entwickelt für den Schritt über Forschung und Pilotentwicklung hinaus

Große tubulare Photobioreaktorsysteme sind nicht einfach hochskalierte Laboreinheiten. Sie erfordern ein anderes Niveau an Engineering, Layoutplanung und Prozessintegration.
bbi-biotech unterstützt diesen Schritt mit projektspezifischen tubularen Systemen für Pilotbetrieb, Scale-up-Arbeiten und produktionsorientierte phototrophe Prozesse in größeren Betriebsumgebungen.
Modulare tubulare Layouts für Gewächshaus- und Außenkultivierung

Je nach Projektanforderung können größere Systeme als modulare tubulare Layouts für den Betrieb im Gewächshaus oder im Außenbereich ausgelegt werden.
So lassen sich Reaktorgeometrie, Aufstellfläche, Zugänglichkeit und betriebliche Integration an Kultivierungsstrategie und Standortbedingungen anpassen – statt das Projekt in ein starres Standardformat zu zwingen.
Projektspezifisches Systemdesign für den Produktionsbetrieb

In diesem Maßstabsbereich verschiebt sich der Fokus von experimenteller Flexibilität hin zu robustem, produktionsorientiertem Systemdesign.
Wichtige Faktoren sind hydraulisches Layout, Rezirkulationskonzept, Komponentenqualität, Reinigbarkeit, Servicezugang und die Auswahl langlebiger industrietauglicher Komponenten für den langfristigen Betrieb.
Vom Prozesstransfer zur Pilot- und Produktionsplanung

Der Nutzen größerer tubularer Systeme beginnt nicht erst mit der Fertigung.
bbi-biotech kann den Transfer aus früheren tubularen Entwicklungsstufen in die Pilot- und Produktionsplanung unterstützen – durch die Definition geeigneter Systemkonzepte, Betriebslogiken und projektspezifischer Anforderungen für die Umsetzung in größerem Maßstab.
Von der frühen Entwicklung bis zu größeren tubularen Anlagen – die gemeinsame Technologiegrundlage bleibt erhalten.
Automatisierung & Steuerung mit xCUBIO -eine Automatisierungsplattform für alle Reaktortypen und Maßstäbe
xCUBIO verbindet strukturierte Bedienung, erweiterte Prozesslogik und flexible Integration in einer einheitlichen Automatisierungsumgebung für Bioreaktorsysteme von bbi-biotech.
Von Benchtop- und Parallel-Systemen aus Glas bis zu SIP-fähigen Pilot- und Produktionsbioreaktoren aus Edelstahl arbeiten Anwender mit einer durchgängigen Automatisierungsphilosophie – statt mit voneinander getrennten Controller-Generationen.
Das Ergebnis ist eine gemeinsame Steuerungslogik für Prozessentwicklung, Scale-up, Produktion und Retrofit-Projekte. Sie unterstützt vertraute Bedienung, skalierbare Prozesslogik und flexible Integration über verschiedene Reaktortypen und Gefäßkonzepte hinweg.


Eine Plattform für Systeme und Maßstäbe
xCUBIO bietet eine durchgängige Automatisierungsplattform für unterschiedliche Bioreaktortypen, Prozesskonzepte und Entwicklungsstufen.
Statt Anwender beim Wechsel zu komplexeren Systemen an neue Controller-Logiken zu binden, schafft xCUBIO eine gemeinsame Bedienstruktur. Das erleichtert Vergleichbarkeit, Einarbeitung und Übertragung von Prozesslogik – und schafft einen klaren Weg von der frühen Entwicklung bis zum Betrieb in größeren Maßstäben.

Premium-Automation jenseits klassischer Controller-Logik
Ein anspruchsvoller Bioreaktor-Controller muss übersichtliche Prozessbilder, zuverlässige Regelkreise und bei Bedarf direkten manuellen Zugriff bieten. xCUBIO erfüllt diese Anforderungen selbstverständlich – die eigentliche Stärke liegt jedoch deutlich über klassischer Controller-Logik.
Die Plattform vereint Echtzeitvisualisierung, integriertes Alarmhandling, manuellen Zugriff auf Aktoren, Profilfunktionen, erweiterte Sequenzen, Datenaufzeichnung und Export in einer strukturierten Bedienumgebung. Sie ist auf deutlich mehr Tiefe, Flexibilität und Prozesskontrolle ausgelegt, als ein konventioneller Controller üblicherweise bietet.

Profile, Sequence Editor & Valve Editor
Hier zeigt xCUBIO seine besondere Stärke. Zeitabhängige Profile ermöglichen es, Prozesswerte und Aktorausgänge definierten Verläufen folgen zu lassen, statt statisch auf einem festen Wert zu bleiben.
Der grafische Sequence Editor und der Valve Editor ermöglichen die Automatisierung wiederkehrender Prozessschritte und echter prozessgetriebener Abläufe ohne klassische Programmierung – einschließlich komplexer Ventilstellungslogik und Zustandswechsel von Ventilen.
Zusammen geben diese Werkzeuge dem Anwender ein außergewöhnlich hohes Maß an Automatisierungsfreiheit: leistungsfähige Prozesslogik, ohne für jede anspruchsvolle Routine kundenspezifische Software entwickeln zu müssen.

Flexible Prozessarchitektur und Konnektivität
xCUBIO ist für Prozesse konzipiert, die nicht in starre Standardarchitekturen passen. Zusätzliche Sensorik, externe Geräte und analytische Signale lassen sich besonders flexibel integrieren. Gleichzeitig können Pumpen und andere Funktionen so zugewiesen werden, wie es der reale Prozess erfordert – nicht nach einer fest vorgegebenen Paketlogik.
Trendaufzeichnung, CSV-Export, Remote-Zugriff über integrierte VNC-Funktionalität und OPC-Konnektivität unterstützen eine strukturierte Datennutzung, Systemintegration und zukunftsfähige Automatisierungskonzepte.

Automation
Sequence Editor
Valve Editor
Komplexe
Rezepte

Flexibilität
Freie Sensor-Wahl
Gasmix-Configs
Kaskadierte
Regelkreise

Visualisierung
19″ Touch-Screen
Trendanzeigen
Live-
Visualisierung

Konnektivität
Remote-Zugriff
OPC-Schnittstellen
Export-
funktionen
Optionen & Konfigurationen für fundierte phototrophe Prozessentwicklung
In der Algenkultivierung liegen die entscheidenden Unterschiede häufig bei Beleuchtung, CO₂-Versorgung und Kulturüberwachung.
xCUBIO Photobioreaktoren lassen sich genau entlang dieser prozessbestimmenden Bereiche konfigurieren – damit das System zu Organismus, Kultivierungsstrategie und Entwicklungsziel passt, statt den Prozess in ein enges Standardpaket zu zwingen.
Beleuchtungskonzepte rund um den phototrophen Prozess

In der phototrophen Kultivierung ist Beleuchtung keine Nebenfunktion, sondern eine der zentralen Prozessgrößen. Mit xCUBIO phar lässt sich das Beleuchtungskonzept deutlich gezielter konfigurieren.
- Standard-LED-Pakete für definierte und reproduzierbare Grundkonfigurationen
- Kundenspezifische LED-Konzepte mit anwendungsspezifischen Wellenlängen
- Anpassung der Wellenlängen auch außerhalb klassischer Algenbereiche möglich, einschließlich UV oder IR
- Separat regelbare Lichtkanäle mit einstellbarer spektraler Zusammensetzung und Intensität
- Leuchtstoffröhrensysteme ebenfalls möglich
CO₂-Versorgung und Monitoring für phototrophe Prozesse

In der Algenkultivierung ist die CO₂-Versorgung eine zentrale Prozessfunktion – nicht nur eine zusätzliche Gasoption. xCUBIO Photobioreaktoren können für eine gezielte Kohlenstoffversorgung und CO₂-bezogenes Prozessmonitoring konfiguriert werden.
- Präzise CO₂-Dosierung über Mass-Flow-Controller
- Gaskonzepte an Prozess und Systemarchitektur anpassbar
- Mehrere CO₂-Einspeisepunkte in größeren Systemkonzepten möglich
- CO₂-Monitoring im Abgas, zum Beispiel mit Sensoren von BlueSens
- Inline-CO₂-Sonden, einschließlich Lösungen von Hamilton oder Mettler-Toledo
Optische Dichte für ein tieferes Prozessverständnis

Für viele Algenprozesse ist die optische Dichte einer der aussagekräftigsten Zusatzparameter, um die Biomasseentwicklung zu verstehen und das Kulturverhalten aktiver in Prozessentscheidungen einzubeziehen.
- Lösungen zur Messung der optischen Dichte lassen sich abhängig von Prozesskonzept und Instrumentierungsstrategie integrieren
- Lösungen von Anbietern wie Optek, Hamilton oder anderen Herstellern
- Sinnvoll für Ernte, Fed-Batch-Strategien und andere biomassebezogene Betriebslogiken
Flexible Systemarchitektur für sich entwickelnde Anforderungen

Nicht jedes phototrophe Projekt benötigt sofort die maximale Konfiguration. xCUBIO Photobioreaktoren basieren auf einer toolboxartigen Architektur, mit der sich technische Tiefe sinnvoll an Projektumfang und Budget anpassen lässt.
- Toolboxartige Systemarchitektur statt starrem Festpaket
- Einfachere Definition eines sinnvollen Gleichgewichts zwischen benötigten Funktionen und Investitionsniveau
- Kompaktere Startkonfigurationen möglich, wenn sinnvoll
- Weitere Funktionen und Erweiterungen können später ergänzt werden, wenn die Anforderungen wachsen

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Ob Sie einen neuen Bioreaktor planen, verschiedene Stämme vergleichen, einen Prozess skalieren oder Unterstützung für ein bestehendes System benötigen – wir leiten Ihre Anfrage an das passende Team weiter und stimmen den nächsten Schritt mit Ihnen ab.

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